Liebe Leserinnen und Leser des UlmerEcho,

unsere Sonderausgabe „Drogen“ war in die Jahre gekommen, im Internet gleichwohl sehr gefragt. Wir haben uns deshalb fast ein halbes Jahr mit der Thematik beschäftigt, recherchiert, in der Redaktion diskutiert – jetzt liegt die völlig neue Ausgabe vor Ihnen.
Top im Layout beinhaltet sie auch die Kontroversthemen der letzten Jahre wie Methadon und Heroin-Originalstoffvergabe. Der Misere der weltweit, in unserem Land aber besonders widersinnigen Drogenpolitik sind wir auf den Grund gegangen, ohne zu verschweigen, dass drogenpolitische Hardliner für Dealerprofite und Abhängigenelend (mit)verantwortlich sind.
Besonderes Augenmerk findet jetzt auch die konkrete Situation in unserer JVA, der Düsseldorfer „Ulmer Höh´“. Repräsentanten des Vollzuges kommen ebenso wie Inhaftierte in Interviews zu Wort, bemerkenswert seltene O-Töne in unserer Medienlandschaft.
Schließlich haben wir weder Mühe noch Zeit gescheut, um wie schon in der Vorgängerausgabe eine solide und lesbare Information über Rauschmittel im Allgemeinen und die rechtlich unterschiedliche Bewertung dieser Stoffe zu erarbeiten.

Gerne überlassen wir Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern inner- und außerhalb der Mauern, sich ein eigenes Urteil zu bilden, ob und wie weit jeder Mensch das Recht auf Rausch(mittel) hat. Einfältig und uninformiert wird dieses Urteil nach dem Lesen dieser Ausgabe nicht mehr sein!

Für die Redaktion grüßt

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