Erschienen in der Sonderausgabe Drogen 2008

Verkokste Entscheidungen und Politiker auf Drogen?

Es ist kein Ammenmärchen, dass ein Teil unserer Politiker trinkt. Sie brauchen nur mal eine feierliche Eröffnung mit politischer Beteiligung oder einen Staatsempfang zu besuchen. Da heißt es unter Garantie mindestens einmal „Hoch die Becher!” Weiterhin gilt als erwiesen, dass manch ein Politiker die Nase immer mal wieder in den „Koksnapf” steckt. Auch Raucher, Kiffer und Tablettensüchtige sind keine Seltenheit in den Führungsetagen unseres Landes.

Ich möchte diesen Menschen nicht verbieten, Alkohol oder Drogen zu nehmen. Die Entscheidung muss jeder für sich fällen. Als freier Bürger meines Landes hätte ich aber gern die Gewissheit, dass diejenigen, denen wir die Entscheidungen über unser Leben überlassen, auch in der Lage sind, diese zu fällen. Drogenkonsumenten möchte ich diese Aufgabe doch sehr ungern überlassen. Mir wird ganz heiß, wenn ich mir vorstelle, wie ein paar zugekokste Politiker eines Morgens über Krieg oder Nichtkrieg entscheiden. Und was wäre wohl passiert, wenn es jemand geschafft hätte, Hitler von seinen Amphetaminen und seinem Kokain abzuhalten? „Anton Anonymus” (Leserzuschrift)

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